Pro­jekt des Ver­eins „Infor­ma­ti­on Spets­naz“
Prä­am­bel

Unter Berück­sich­ti­gung der Bedeu­tung des Infor­ma­ti­ons­raums für die Ver­wirk­li­chung der Zie­le der Orga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen (im Fol­gen­den – die UN), unter Berück­sich­ti­gung der Reso­lu­ti­on der UN-Gene­ral­ver­samm­lung A / RES / 65/41 vom 8. Dezem­ber 2010 „Die Ent­wick­lung im Bereich der Infor­ma­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on im Kon­text der inter­na­tio­na­len Sicher­heit“ Sind wie folgt über­ein­ge­kom­men:

1. Zie­le die­ser Char­ta ist es, die Nut­zung der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie für die Ver­let­zung inter­na­tio­na­ler Frie­den und Sicher­heit, Schaf­fung eines inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­raum zu begeg­nen, die durch Frie­den, Zusam­men­ar­beit und Har­mo­nie geprägt ist.

2. Als die wich­tigs­ten Bedro­hun­gen im inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­raum, die zur Ver­let­zung des inter­na­tio­na­len Frie­dens und der Sicher­heit füh­ren, wer­den fol­gen­de Punk­te in Betracht gezo­gen:

1) Ein­satz von Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gi­en und Mit­teln zur Durch­füh­rung feind­li­cher Hand­lun­gen und Aggres­si­ons­hand­lun­gen, ein­schließ­lich der Nut­zung glo­ba­ler Medi­en und sozia­ler Medi­en;
2) Maß­nah­men im inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­raum mit dem Ziel, die mili­tä­risch-poli­ti­sche unter­gra­ben, wirt­schaft­li­che, finan­zi­el­le und sozia­le Sys­te­me ande­ren Zustand, den exter­nen nega­ti­ven Infor­ma­tio­nen und psy­cho­lo­gi­scher Aus­wir­kun­gen auf der Bevöl­ke­rung, ein­schließ­lich der Ver­wen­dung von glo­ba­len Medi­en und Soci­al Media;
3) Nut­zung des inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­raums durch staat­li­che und nicht­staat­li­che Struk­tu­ren, Orga­ni­sa­tio­nen, Grup­pen und Ein­zel­per­so­nen für ter­ro­ris­ti­sche und ande­re kri­mi­nel­le Zwe­cke;
4) die grenz­über­schrei­ten­de Ver­brei­tung von Fehl­in­for­ma­tio­nen und soge­nann­ten „fal­schen“ Infor­ma­tio­nen, die den völ­ker­recht­li­chen Grund­sät­zen und Nor­men sowie den natio­na­len Geset­zen der Staa­ten wider­spre­chen;
5) Nut­zung glo­ba­ler Medi­en und Soci­al Media zu ver­brei­ten Infor­ma­tio­nen, Anstif­tung zu inter, zwi­schen ver­schie­de­nen Ras­sen und inter­re­li­giö­sen Feind­schaft, Mate­ria­li­en, Bil­dern oder ande­re Dar­stel­lun­gen von Ide­en oder Theo­ri­en, die Befür­wor­ter, för­dern oder volks­ver­het­zen­der, Dis­kri­mi­nie­rung oder Gewalt gegen eine Per­son oder eine Grup­pe von Per­so­nen, wenn als Vor­wand dafür Fak­to­ren ver­wen­det wer­den, die auf Ras­se, Haut­far­be, natio­na­ler oder eth­ni­scher Her­kunft und Reli­gi­on basie­ren;
6) Hand­ha­bung des Infor­ma­ti­ons­flus­ses im Infor­ma­ti­ons­raum von ande­ren Staa­ten, Des­in­for­ma­ti­on und Ver­schleie­rung von Infor­ma­tio­nen, um die psy­cho­lo­gi­schen und geis­ti­gen Umfeld der Gesell­schaft, die Ero­si­on der tra­di­tio­nel­len kul­tu­rel­len, geis­ti­gen und mora­li­schen, ethi­schen und ästhe­ti­schen Wer­te zu ver­zer­ren.

3. Die Akti­vi­tät jedes UN-Mit­glieds­staa­tes und der glo­ba­len Medi­en im inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­raum soll­te auf fünf Grund­prin­zi­pi­en basie­ren:

1) Dia­log der Zivi­li­sa­tio­nen.

2) Freund­schaft der Völ­ker.

3) Gute Taten.

4) Geis­ti­ge Sou­ve­rä­ni­tät.

5) Wür­de des Indi­vi­du­ums und der Men­schen.

4. Ver­trags­staa­ten der Ver­ein­ten Natio­nen lösen Kon­flik­te im inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­raum vor allem durch Ver­hand­lun­gen oder ande­re fried­li­che Mit­tel ihrer Wahl in einer Wei­se, dass inter­na­tio­na­ler Frie­den und Sicher­heit nicht gefähr­det wer­den.

5. Um der Nut­zung des inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­raums für ter­ro­ris­ti­sche Zwe­cke ent­ge­gen­zu­wir­ken, erklä­ren die UN-Mit­glied­staa­ten:

1) Maß­nah­men ergrei­fen, um der Nut­zung des inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­raums für ter­ro­ris­ti­sche Zwe­cke ent­ge­gen­zu­wir­ken, und dafür die Not­wen­dig­keit gemein­sa­mer, ent­schlos­se­ner Maß­nah­men aner­ken­nen;
2) wird ver­su­chen, gemein­sa­me Ansät­ze zu ent­wi­ckeln, um das Funk­tio­nie­ren glo­ba­ler Medi­en- und Inter­net­res­sour­cen zu stop­pen, die ter­ro­ris­ti­sche Akti­vi­tä­ten för­dern.

6. Jeder Ver­trags­staat die­ser Char­ta ver­pflich­tet sich, die Aktio­nen des inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­ter­ro­ris­mus, ein­schließ­lich Fehl­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen, unter Ein­satz glo­ba­ler Medi­en und sozia­ler Medi­en nicht zu unter­stüt­zen, nicht zu ermu­ti­gen und ihnen ent­ge­gen­zu­wir­ken.

7. Die Ver­trags­staa­ten die­ser Char­ta ver­pflich­ten sich auf dem Gebiet der Infor­ma­ti­ons Vor­fäl­le zu koope­rie­ren, indem sie und Klä­rung ein spe­zi­el­les Zen­trum für stra­te­gi­sche Ana­ly­se Bericht­erstat­tung Ter­ro­ris­mus an den UN-Sicher­heits­rat zu bekämp­fen.
„Infor­ma­ti­ons­vor­fall“ bezeich­net den unbe­ab­sich­tig­ten Ein­fluss des Staa­tes auf das Infor­ma­ti­ons­um­feld der Gesell­schaft der Ver­trags­staa­ten die­ser Char­ta, der zu nega­ti­ven Kon­se­quen­zen geführt hat.