Bericht über das XIII. Weißrussische Internationale Medienforum „Partnerschaft für die Zukunft: Eine digitale Agenda für den Medienraum“

Am 12. Sep­tem­ber, beim 13. Bela­rus­si­schen Inter­na­tio­na­len Medi­en­fo­rum „Part­ner­schaft für die Zukunft: Eine Digi­ta­le Agen­da für die Medi­en­sphä­re“, hat der Pro­fes­sor der Poli­tik­wis­sen­schaft Igor Niko­la­je­witsch Pana­rin zum ers­ten Mal die Grün­dung der Gesell­schaft Infor­ma­ti­on Spets­naz erklärt, deren Lei­ter er ist.
Der Infor­ma­ti­ons-Spets­naz-Ver­ein wur­de am 7. Sep­tem­ber 2018 in Mos­kau gegrün­det, um Akti­vi­tä­ten und eine infor­ma­ti­ons­po­li­ti­sche Stra­te­gie zur Umset­zung der Zie­le der Ver­ein­ten Natio­nen zu ent­wi­ckeln, Geschäfts­kon­tak­te zu knüp­fen, Infor­ma­tio­nen aus­zu­tau­schen, Exper­ten- und Situa­ti­ons­ana­ly­sen durch­zu­füh­ren.

Die Haupt­auf­ga­ben des Ver­eins sind:

- dem Ein­satz von Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie ent­ge­gen­wir­ken, um die Ideo­lo­gie des Ter­ro­ris­mus zu för­dern,
- Neu­tra­li­sie­rung von Infor­ma­tio­nen und psy­cho­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen, die dar­auf abzie­len, tra­di­tio­nel­le spi­ri­tu­el­le und mora­li­sche Wer­te zu ero­die­ren,
- Erhö­hung der Wirk­sam­keit der Vor­beu­gung von Straf­ta­ten, die mit Hil­fe der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie began­gen wur­den, und Bekämp­fung sol­cher Ver­stö­ße,
- wirk­sa­me Bekämp­fung des Ein­sat­zes von Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gi­en für mili­tä­ri­sche und poli­ti­sche Zwe­cke, die dem Völ­ker­recht wider­spre­chen,

Zur Umset­zung der oben genann­ten Zie­le wer­den inter­na­tio­na­le Kon­fe­ren­zen und Dis­kus­si­ons­run­den, Trai­nings­se­mi­na­re, Situa­ti­ons­ana­ly­sen und Exper­ten­be­fra­gun­gen sowie wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen durch­ge­führt.

Das ers­te bedeu­ten­de Pro­jekt des Ver­ban­des ist die UN-Infor­ma­ti­ons­char­ta, deren Eck­pfei­ler das Kon­zept der Inter­ak­ti­on zwi­schen den Mit­glied­staa­ten der Char­ta im Infor­ma­ti­ons­be­reich ist.

Die Akti­vi­tä­ten jedes UN-Mit­glieds­staa­tes und der glo­ba­len Medi­en im inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­raum soll­ten auf fünf Grund­prin­zi­pi­en basie­ren:

1. Dia­log der Zivi­li­sa­tio­nen.
2. Die Arbeit der Völ­ker.
3. Gute Din­ge.
4. Geis­ti­ge Sou­ve­rä­ni­tät.
5. Die Wür­de des Ein­zel­nen und der Men­schen.

Dies ist das ers­te Doku­ment auf einer ähn­li­chen Ebe­ne, das die Bezie­hun­gen zwi­schen den Staa­ten und den Medi­en regelt und die Grund­la­ge dafür bie­tet, den gegen­wär­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen und Bedro­hun­gen im Infor­ma­ti­ons­raum effek­tiv zu begeg­nen.